Kita Wichtelland - Kindertageseinrichtung der Stadt Bergheim in Hüchelhoven

Die Kindertageseinrichtung Wichtelland liegt am Rand von Bergheim, circa 10 km nördlich der Stadtmitte, im Stadtteil Hüchelhoven. Dieser hat eine ländliche Umgebung und einen sehr dörflichen Charakter. Aus allen Wohngebieten ist die Kita zu Fuß oder mit dem Pkw schnell zu erreichen.

Die Einrichtung wurde am 01.01.1976, damals noch als zweigruppiger Kindergarten, zur Betreuung von Kindern im Alter von 3 – 6 Jahren eröffnet. Durch die Errichtung neuer Wohngebiete mit Einfamilienhäusern, wurde 1998 der Anbau einer dritten Gruppe notwendig. Diese wurde im Sommer 1999 in Betrieb genommen.

Wir bieten in unserer Einrichtung die ganztägige Betreuung an; zwei Gruppen der Gruppenform I für Kinder von zwei Jahren bis zum Schuleintritt und eine Gruppe der Gruppenform III für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintritt.

In der Kita Wichtelland als Elementarbereich des Bildungswesens, legen wir mit unserem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag die Grundlagen für den weiteren Entwicklungs- und Bildungsweg der Kinder. Einfühlungsvermögen, Toleranz, Wertschätzung und Offenheit im gegenseitigen Umgang bilden in unserer Einrichtung die Grundlage für ein harmonisches Miteinander. Die Kinder und ihre Eltern werden gestärkt, sich selbst und den Nächsten zu schätzen und Mut und Vertrauen in ihr eigenes Handeln zu entwickeln.

Das Verstehen und Kennenlernen anderer Nationalitäten und Kulturen gehört für uns selbstverständlich zum Alltag in einer Kita dazu. Wir erleben neugierig, wie in anderen Kulturen gefeiert, gegessen oder gesprochen wird und freuen uns über jeden bunten Farbtupfer in der Kita.

Unser Ziel ist es, die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern und seine Kompetenzen und Selbstbildungspotentiale zu stärken. Hierbei legen wir großen Wert auf die Chancengleichheit für alle Kinder. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Förderung der sprachlichen, sozialen, emotionalen und gesundheitlichen Kompetenzen sowie im Bereich der Bewegung und Musik. Mit der Gestaltung unserer Räumlichkeiten und des Außengeländes bieten wir zahlreiche Anreize, welche die Kinder aufgreifen und zur Stärkung ihrer Selbstbildungspotenziale nutzen können.

Wir arbeiten vorwiegend nach dem situationsorientierten Ansatz. Hierbei stehen die Kinder immer im Mittelpunkt. Wir richten unsere Angebote nach den Bedürfnissen der Kinder aus und beziehen sie mit ein. Alle Kinder haben den gleichen Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung ohne Ansehen der Nationalität, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, ihres Geschlechtes, der sozialen Stellung und ihrer speziellen körperlichen, seelischen und geistigen Bedingungen. Dabei holen wir die Kinder da ab, wo sie stehen. Wir unterstützen und begleiten die Kinder darin, ihre Begabungen zu erkennen und zu entwickeln. Hieraus ergibt sich eine vielfältige Palette von Aktivitäten, an der jeder teilnehmen kann; auch die ganz „Kleinen“. Daraus erwächst wiederum Raum für Interessen, Fähigkeiten und Freundschaften der Kinder.

Wir möchten die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Persönlichkeit stärken und sie zum respektvollen Zusammenleben und zur Toleranz erziehen. Unsere Grundhaltung ist von Akzeptanz und Wertschätzung geprägt. Die gemeinsame Organisation des Alltags, z. B. Tischdecken, backen oder Raumgestaltung hilft uns die Kinder mit den Regeln des Zusammenlebens vertraut zu machen.

Unser Kindergarten bietet den Kindern eine Atmosphäre in der sie sich wohl fühlen, wo sie ihre Gefühle und Bedürfnisse jederzeit ausleben können und in der sie ernst genommen werden.

Unsere Kita funktioniert nach einem teiloffenen Konzept, d.h. Kinder dürfen sich in bestimmten Spielphasen selbst aussuchen, wo, was und mit wem sie spielen möchten. Hier stehen der Flur, die Turnhalle und das Außengelände ebenfalls als Spielorte zur Verfügung.

Ein großer Baustein im pädagogischen Alltag ist das partizipative Mitwirken der Kinder. Wir besprechen im Morgenkreis, welcher Tag wir haben, welches Wetter draußen ist, was wir erlebt haben. Wenn es an die Planung des 'Tages geht, sind die Kinder nun selbst gefragt, können Wünsche äußern, auch sagen, was sie nicht möchten. Dann stimmen wir ab und es wird demokratisch darüber entschieden, was am Tag gemacht werden soll und was nicht.